Männer schauen über den Tellerrand ihres Lebens ..
Männergruppe-Sauerland.de  Maennergruppe-Sauerland.de
Home
Unsere Abendthemen
Unsere Ziele
Filme + Podcast
Gesund / Begeistert
Gesundheit 1-9
Boreout+ Bournout
Depressionen
Wünsche haben
Partner schafft?
Sexualität
Resonanzgesetz
Biodanza
Feuerlauf
Yoga + Meditation
Interessante Filme +
Videos YouTube Serie
Der Sauerländer
Kursangebote- Themen
Kontakt
Buchautor Detlef Sp.
Phantasiereise d.Sp
Presse Bericht WOLL
Impressum


Gesundheitstipps   Auszug aus dem Buch für Männer von Detlef Springob im Publicom Z Verlag

Ja, ich will das mit der Veränderung mal ausprobieren!

 Leben Sie Ihr Leben als freier Mann, der sich weder durch Konventionen von

außen, noch durch innere Feigheit oder fehlenden Mut gebunden fühlt!

„Wenn ein Mann etwas verändern möchte, wenn er etwas erleben möchte,

was er noch nie erlebt hat, dann muss er auch etwas tun, was er noch nie

getan hat“. Dieser buddhistische Hinweis ist zwar uralt, hat aber noch nichts

von seiner absoluten Wahrheit eingebüßt.

Es gibt Männer mit einer reinen maskulinen Einstellung. Das sind die beinharten

Typen, die sich einen Weg, den sie im Leben gehen wollen, knallhart

abmarschieren. Da soll bloß keiner kommen, sich bloß keiner trauen, die von

ihrem Weg abbringen zu wollen. Der sieht anschließend schlecht aus. Diese

Männer stehen dann vor der brutalen Entscheidung, ob ihnen ihre Beziehung

wichtiger ist als ihre selbst auferlegte „Mission im Leben?“

Diese Frage haben sich schon viele Generationen von Männern gestellt. Die

meisten versuchen trotzdem, einen Zwischenweg zu gehen: Von beidem etwas.

Der Spagat zwischen liebevollem Denken und konsequentem maskulinem

Handeln geht oft nicht auf. Wir können auch nur eine Sache zur selben

Zeit. Eine perfekte Antwort darauf hat noch nie jemand gefunden. Nur wenn

„Mann“ auf dem Weg ist und Ziele hat, fällt es ihm leichter, als wenn keine

Entscheidung getroffen wird und er immer nur herumhampelt. Eins finde ich,

ist jedoch heute klar zu erkennen: Es ist an der Zeit, das Macho-Gehabe (also

nur Rückgrat und kein Herz zu haben und das auch zu zeigen) – hinter sich

zu lassen. Es ist aber genauso an der Zeit, sich schnell über den einfühlsamen

Softie-Streicher, (nur Herz und kein Rückgrat) hinaus zu entwickeln!

 

 

„Jeder kann so stark spielen, wie es der Gegner

zulässt!“

Diesen wahren Leitspruch haben sich in der heutigen Zeit deutlich mehr

Schüler, (leider immer weniger die Lehrer) zu Eigen gemacht! Ein bedauerlicher

Zustand für unsere Gesellschaft! In den großen Städten, jedenfalls in

Teilen der Städte, kann man momentan noch eins drauf setzen. Wir haben

hier, teilweise bedingt durch starke Migration, teilweise durch die zu starke

Entfremdung der Menschen untereinander, nur noch sehr wenige, nach

geltender Überzeugung optimal funktionierende Elternhäuser. Ganz viele der

Kinder und werdenden Männer kommen schon verhaltensgequetscht, oft als

kleine „Macho-Arschlöcher“ in den Kindergarten. Bei den Mädels nennt man

das „Zickenterror“. Wenn wir uns alle einmal im eigenen Umfeld umschauen,

kann sicherlich jeder etwas zu diesem Thema sagen.

Die Kindergärtnerinnen schlagen seit Jahren Alarm und nicht nur die Hände

über dem Kopf zusammen! Es fällt bei diesem Zustand nicht leicht, dass man

keine Schuldzuweisungen macht. Aber alle Vorwürfe würden zu keinem optimalen

Ergebnis und zu keiner Lösung führen. Wir müssen erst einmal bereit

sein, an jeder „Baustelle in diesem Prozess etwas verändern zu wollen“. Wir

müssen bereit sein, objektiv hinzusehen und dann uns eine konstruktive Meinung

zu bilden. Bevor „wir“ anfangen, sollten wir aber bei uns selbst etwas

verändern. Alle von uns könnten reifen in der Erkenntnis, dass wir zu jeder Zeit

mit dem was wir denken, sagen und handeln für uns und alle Mitmenschen in

unserem Umfeld mit verantwortlich sind. Viele werden sich jetzt fragen, auf

welche Weise ich selber für andere verantwortlich bin? Das kann nur jeder

einzelne für sich beantworten. Es reicht, das wir auch schon Verantwortung

zeigen, indem wir deutlich machen, dass wir nicht mit allem, was und wie es

passiert, einverstanden sind.

Übung:

Suche für Deine Tabelle kleine Macho-Arschlöcher und kleine Zicken. Wer

kennt welche und wie hoch ist der Prozentsatz in Deinem eigenen Umfeld?

Wodurch wurde bei denen ein solcher Prozess ausgelöst? Keine leichte Aufgabe.

Ohne einige Gespräche zu führen und ohne (ganz wichtig) sich einige

„Eltern“ anzusehen, lässt sich das sicherlich nicht einfach lösen. Dazu kommt,

die positive Seite in der Tabelle festzuhalten, wie viele Kinder super im Leben

stehen und diese Probleme, sich zu Recht zu finden nicht haben, weil ihre

Eltern sich gekümmert haben. Vergleiche auch so gut Du kannst die Eltern

und ihre Lebensweisen. Wir alle sollen, von unseren Politikern gefordert und

gepredigt, seit langem einen Gesellschafts-Zustand anstreben, indem wir das

„Wir-Gefühl“, den Zusammenhalt, die gegenseitige Achtung und Akzeptanz

mehr und mehr in unseren Alltag einziehen lassen. Dann endlich könnten wir

die Hirnwichserei des über Jahrzehnte angeeigneten materialistischen „Ego-

Ichs“ abhaken.

Niemand wird fordern, dass wir uns alle mögen und lieben müssen, aber in

einer Gesellschaft wo gegenseitige Achtung, Anerkennung und Rücksichtnahme

herrscht, lässt sich nun mal angenehmer, intensiver und freier leben.

Warum das nicht richtig klappt, der Fehler ist bei unserem eigenen Verstand

zu finden. Unser Unterbewusstsein, das wir ja alle selbst trainiert haben,

ist der Grund, warum viele so verschlossen sind. Unser Unterbewusstsein

hat Angst sich zu öffnen, weil es in der Hauptsache, seit zig Generationen

geprägt, aus Furcht besteht. Sobald wir Angst verspüren, tritt unser Denker

sofort in den Vordergrund und übernimmt unser weiteres Handeln. Bei Gefahr

ist das ganz kräftig zu spüren, dass unser Denker der Anführer ist. Wenn wir

jedoch ohne Sorgen und Probleme sind, tritt unser Unterbewusstsein etwas

hinter uns und dann kommt das Bauchgefühl in uns mehr durch. Zum Beispiel

bei einer Meditation ist das oft der Fall. Der Erfolg einer Meditation ist, wenn

dieser Zustand erreicht wird. Doch dazu später noch mehr. Manchmal frage

ich mich, warum viele aus unserer Mitte zuschauen und nichts unternehmen,

dass wir uns mit keiner Mine, einer Reaktion oder einem Zusammenschluss

interessierter Menschen dagegen wehren, diesen besseren Zustand, den wir

alle beschreiben könnten, hin zu bekommen. Es ist leider auch manchmal ein

Gefühl da, als hätte man wahllos Teilen der Gesellschaft „KO“ Tropfen ins Bier

geschüttet und der Zustand der momentan in der Gesellschaft herrscht, wird

von zu vielen Menschen als gut und angenehm empfunden. Wer aus unserer

Gesellschaft weiterschlafen will, der soll das ruhig tun. Wir nicht!

Wenn man in den letzten Jahren durch unsere Städte geht, hat man ganz oft

den Eindruck, dass zu viele Menschen in sich ein Scheißegal-Gefühl tragen:

Ein, man könnte sagen geh-mir-am-Arsch-vorbei-Gefühl! Über alle Zustände,

und unsere Politiker schimpfen und lästern ist einfach, aber nicht klug. Erstens

sind das Menschen, die wir durch unsere Anerkennung, durch Wahl, oder

Nichtwahl dorthin gebracht haben und zweitens sind sie ein Spiegel unserer

gesellschaftlichen Denkweise und unserer Verhaltensmuster. Wir haben nur

verlernt, dass wir sie an ihren Leistungen und ihrem Treueverhalten zu Volk

und Vaterland messen sollten. Wenn das Verhalten nicht mehr stimmt, könnte

man sie, wie auch die mittlerweile gewachsene Anzahl der Wirtschaftsbosse,

die grobe, oft wissentliche Fehler machen, konsequent zur Verantwortung

ziehen und danach in die Wüste jagen. Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt

hat es auf den Punkt gebracht. Er hat gesagt, dass „Politiker sein“ kein Beruf,

sondern immer eine Berufung sei. Diejenigen, die ihr Amt so sehen, fallen

nicht negativ auf. Einer meiner Freunde sagt immer, wenn es um Wahlen und

Politik geht: „Wenn eine Partei, nur als Beispiel dreißig Prozent an Stimmen

bei der Wahl bekommt, dann dürften auch nur dreißig Prozent der Mandate

im Parlament besetzt werden“. Sie würden sich ganz schnell mehr für „uns“

als „Volk“ einsetzen müssen, um mehr Stimmen zu bekommen. Den Rest der

Mannschaft könnten wir uns sparen und damit auch riesige Summen an Geldern.

Unser vorhandenes Politik-System lässt eine solche Umstrukturierung

momentan nicht zu, aber so würde das umsichtige Verhalten und die intensive

Betreuung unserer Vertreter garantiert deutlich zunehmen.

Aktuelle Debatten sprechen in Erfahrungskreisen heute heimlich und nicht

immer mehr nur leise vom Eltern-Führerschein, der dringend eingeführt werden

sollte. Aber aufpassen. Wir bringen natürlich als heutige frisch werdende

Eltern auch viele Gedankenmuster unserer Eltern mit. Die tragen wir in uns.

Wir müssen uns klar darüber sein, dass auch wir nur das Ergebnis von erlebten

Gefühlen und Gedanken unserer Eltern sind. Natürlich geben das viele Menschen

nicht gerne zu, aber es ist nun mal etwas Wahres daran. Das mit jeder

Generation eine Weiterentwicklung, zumindest eine Veränderung, passiert ist

klar. Aus Erfahrung muss man heute jedoch feststellen, dass diese Entwicklung

nicht in allen Fällen immer auch als eine „Entwicklung“ bezeichnet werden

kann. Aber ausruhen können wir uns darauf in keinster Weise.

Nur wenn wir das wissen, ergründen und versuchen das zu verstehen, erst

dann ist eine Wandlung unserer Persönlichkeit möglich! Machen wir noch

einmal einen Schlenker zur Schule, denn da konzentriert sich die Entwicklung

vieler Menschen ja.

Die Eltern, die sich momentan an Entscheidungen in schulischen und beruflichen

Angelegenheiten beteiligen, haben eine oft zu distanzierte und teilweise

auch zu unqualifizierte Meinung zur Schule und deren Vorgehensweisen und

Möglichkeiten heute. Das liegt aber auch daran, dass man sich mit den internen

Abläufen der Schule nicht auskennt, oder erst gar nicht sich damit

beschäftigt. Oft sind die nicht engagierten Eltern zu kurz denkend und voller,

an sie heran getragenen Vorurteile in ihrem Verhalten, weil sie die Fehler ihrer

Kinder noch durch ein zustimmendes Verhalten unterstützen, anstatt mit den

„interessierten Lehrern“ um eine Problemlösung zu ringen und mit ihnen an

einem Strang ziehen, um eine für alle Schüler verträgliche und akzeptable

Lösung zu suchen. Ich weiß, ich weiß. Nicht alle sind so!!

Nicht an allen Schulen ist das so. Es gibt auch heute eine Menge von Vorzeige-

Modellen an Schulen, die eine andere Sprache sprechen. Es gibt auch eine

Menge Schulen die den Zeitgeist begriffen haben und aus eigenem Antrieb

und mit vielen neuen Strukturen gute, man kann sagen hervorragende Ergebnisse

produzieren! Wir können über eine solche Entwicklung stolz sein, aber

der Prozentsatz der negativen Erfahrung, die an deutschen Schulen und in der

Gesellschaft gesamt gesehen momentan herrschen, ist entschieden zu hoch,

um immer noch wohlwollend zu nicken und mit dem destruktiven Verhalten

„gib ihm noch‘ne Chance“ darüber hinweg schauen zu können. Hier herrscht

von Seiten der Eltern und der Lehrer ein unrealistisches Bild. Hier weiß nicht

jeder was man konkret eigentlich voneinander erwarten kann. Wenn wir heute

alle sehen könnten, wie schwer es Lehrer durch eine völlig unsinnige, destruktive

und wahnsinnig zeitraubende Bürokratie oder teilweise unrealistische

Qualitätsparameter haben, würde manches Vorurteil anders ausfallen. Wenn

Eltern wüssten, dass Lehrer eine blödsinnige Erklärung schreiben müssen, um

einem Schüler der sich beim Raufen auf dem Schulhof verletzt hat, ein Pflaster

aufkleben zu dürfen, (an vielen Schulen dürfen sie noch nicht einmal mehr

ein Pflaster kleben) dann gäbe es sicherlich mehr Solidarität untereinander

und endgültig würden engagierte Eltern mit engagierten Lehrern zusammen

den Erfindern dieser Beschränkungen den Garaus machen. Dann, aber auch

nur dann hätten wir die Möglichkeit Kinder wieder mehr zu schulen und die

Lehrer müssten nicht einen halben Tag im Lehrerbüro mit Verwaltung und

plagendem Formalismus zubringen.

Wir alle haben geduldet, dass an den Schulen eine solche auf dem Kopf stehende

Verwaltungspyramide aufgebaut wurde. Wir alle haben zugelassen und

teilweise auch gewollt, dass zig Formulare bei schlechtem Verhalten, oder

bei androhender Nichtversetzung mit stundenfüllendem destruktivem Erklärungsprogramm

entstanden sind. Weg mit den Auflagen, hin zu den Schülern!

Auch die Eltern brauchten mehr Zeit für die Schule. Wenn viele Eltern mal

genau hinsehen, anstatt Fernsehen hätten sie die auch. Nur bis heute kann

man oft erschreckend feststellen, Eltern und vor allem Männer nehmen sich

die Zeit nicht. Die heutigen Väter stellen sich da oft noch stumm, weil sie

nicht den Mut und die Courage haben, sich mit dieser dringenden Thematik

„Bildung für Kinder“ auseinander zu setzten. Darum findet man in unseren

Schulen in fast allen freiwilligen Arbeitseinsätzen überwiegend wieder nur

Frauen, die sich in diesem Fall (Gott sei Dank!) um die Belange der Kinder

kümmern. (Zur Schule kommen wir später noch einmal).

Aus einer aktuellen Zeitung ein Zitat:

„Vielen Eltern fehlt Zeit für Ihre Kinder“. Die Arbeitszeitbelastung ist zu hoch.

Viele Familien in Deutschland leiden einer Studie zufolge, durch berufstätige

Väter und Mütter an Zeitnot. Eine Umfrage vom Wirtschaft und Sozialwissenschaftlichen

Institut ergab bei abhängig beschäftigten Vätern und Müttern

mit minderjährigen Kindern, dass die Verteilung der Arbeitszeiten nicht den

Bedürfnissen der Eltern entspricht. Das traditionelle Modell von Hausfrau und

Ernährer ist längst in der Minderheit. In Westdeutschland lebe nur noch ein

Viertel der Paare in der sogenannten Hausfrauenehe, in Ostdeutschland nur

noch acht Prozent. 42 % der Mütter und 97% der Väter arbeiten in Vollzeit.

Eltern müssen sich zwischen Karriereverzicht oder Zeitnot entscheiden. Herausgekommen

ist, dass mehr als ein Drittel aller Familien unter einer absoluten

Zeitnot steht: Das heißt „Ich habe keine Zeit, egal wo für!“

Top
Männergruppe-Sauerland.de Maennergruppe-Sauerland.de | Detlef@Seminarhaus-Treff.de